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DIE FLEDERMAUS, Volksoper Wien , 18 December 2020 - 19:00




Event Details
Kategorie: Operas Veranstaltung: DIE FLEDERMAUS Datum/Zeit: 18 December 2020 - 19:00 Ort: Volksoper Wien Adresse: W�hringerstrasse 78, A-1090 Wien / Vienna (Karte)

Karten und Preise

122,00 EUR
105,00 EUR
84,00 EUR
59,00 EUR
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Beschreibung
Nirgendwo sonst ist �Die Fledermaus� so zu Hause wie an der Wiener Volksoper. 1874 in Wien uraufgef�hrt, gilt Johann Strau�' Meisterwerk als H�hepunkt der goldenen Operetten�ra. Man bel�gt und betr�gt einander und gibt dem Alkohol die Schuld daf�r, erlebt Verkleidungen, Verwechslungen und Liebeleien im Walzertakt: �Gl�cklich ist, wer vergisst�, lautet die Devise. Und wenn nach einem pr�chtigen Souper beim Prinzen Orlofsky die ganze Festgesellschaft wieder im Gef�ngnis zusammentrifft, ist man rasch vers�hnt, denn �an allem war nur der Champagner Schuld�.


1. Akt Im Haus Eisensteins h�rt das Stubenm�dchen Adele gerade eine Serenade Alfreds, eines alten Verehrers der Hausfrau Rosalinde (�T�ubchen, das enflattert ist�). Da sie eben eine Einladung ihrer Schwester Ida zu einem Ballfest im Haus des reichen Prinzen Orlofsky erhalten hat, spielt sie ihrer Herrin eine traurige Kom�die von einer kranken Tante vor, f�r die sie einen freien Abend ben�tige. Rosalinde lehnt ab, weil ihr Gatte Gabriel noch am selben Abend eine f�nft�gige Arreststrafe wegen Beamtenbeleidigung antreten soll. Adele verl�sst heulend das Zimmer, da tritt der schmachtende Tenor Alfred ein, dessen Stimme Rosalinde immer schon sehr beeindruckt hat. Er kann sie dazu veranlassen, ihn zu einem Stelldichein in der Wohnung einzuladen, sobald Eisenstein ins Gef�ngnis gegangen ist. Kaum ist er fr�hlich weggegangen, kommt Eisenstein in Begleitung seines stotternden Advokaten Dr. Blind nach Hause. Er ist emp�rt: Durch die Ungeschicklichkeit seines Verteidigers ist die Strafe auf acht Tage erh�ht worden. Er wirft den aufgeregten Stotterer hinaus, bestellt bei Adele eine �Henkersmahlzeit� und fordert Rosalinde auf, ihm das sch�bigste alte Gewand f�r den Gef�ngnisaufenthalt vorzubereiten. Eisensteins alter Freund Dr. Falke erscheint, um ihn zu dem Ballfest bei Orlofsky einzuladen. Die anf�nglichen Bedenken wegen des Strafantritts sind bald zerstreut. Als Rosalinde zur�ckkehrt, findet sie ihren Mann zu ihrem Erstaunen in bester Laune. Pl�tzlich kommt ihm in den Sinn, in eleganter Abendkleidung seine Haftstrafe antreten zu wollen, um sich �vom Gesindel dort zu unterscheiden�. Gutgelaunt verl�sst Eisenstein nach r�hrendem Abschied das Haus. Adele hat wieder Grund zum Staunen, denn pl�tzlich erkl�rt ihre Herrin ihr, sie am heutigen Abend doch nicht mehr zu ben�tigen. Kaum hat Eisenstein das Haus verlassen, tritt auch schon Alfred ein, der nur auf diesen Augenblick gewartet hat. Er macht es sich sogleich gem�tlich, wirft sich in den Schlafrock Eisensteins, bedient sich seiner Getr�nke und bezaubert die dadurch schon etwas ern�chterte Rosalinde wieder durch seinen Gesang (�Trinke, Liebchen�). Pl�tzlich klingelt es � Gef�ngnisdirektor Frank kommt, um seinen noblen H�ftling h�chstpers�nlich ins Gef�ngnis zu geleiten (�Mein sch�nes gro�es Vogelhaus�). Rosalinde bleibt nichts anderes �brig, als Alfred als ihren Gemahl vorzustellen. Dieser wieder kann Rosalinde nicht kompromittieren und muss sich von Frank festnehmen lassen, nicht ohne zuvor noch die Situation zu einem z�rtlichen Abschied von Rosalinde genutzt zu haben. 2. Akt Im Palais des Prinzen Orlofsky sind schon viele G�ste versammelt. Falke stellt Eisenstein unter dem Namen �Marquis Renard� vor. Orlofsky fordert ihn auf, mit ihm zu trinken und macht klar, dass in seinem Haus den G�sten alles erlaubt sei, was gefalle (Couplet �Ich lade gern mir G�ste ein�). Adele ist im besten Kleid ihrer Herrin erschienen. Ihre Schwester hat sie als Schauspiel-Elevin eingef�hrt, dennoch wird sie von Eisenstein erkannt und spielt die Entr�stete, als er vor allen Leuten die �hnlichkeit mit seinem Stubenm�dchen erw�hnt (Lied �Mein Herr Marquis�). Der Gef�ngnisdirektor Frank ist unter dem Namen �Chevalier Chagrin� ebenfalls eingetroffen und befreundet sich bestens mit dem ihm nicht pers�nlich bekannten Eisenstein. Letztlich trifft, von Dr. Falke bestellt, auch Rosalinde maskiert in der Rolle einer ungarischen Gr�fin ein (Cs�rd�s �Kl�nge der Heimat�). Mit Erstaunen muss sie feststellen, dass ihr Gatte nicht im Gef�ngnis ist, sondern sich hier unterh�lt. Eisenstein findet sofort Gefallen an der sch�nen Maskierten und flirtet intensiv mit ihr, wobei es ihr gelingt, sich seiner Uhr zu bem�chtigen und damit ein Beweisst�ck seines lockeren Verhaltens zu gewinnen (Duett �Dieser Anstand�). Nun versammeln sich alle zum Souper. Eisenstein erz�hlt in �berm�tiger Stimmung, wie er beim letzten Fasching seinem Freund Dr. Falke einen Streich gespielt hatte, indem er ihn nach einer durchtanzten Nacht im Kost�m einer Fledermaus dem Spott der Gassenjungen auf morgendlicher Stra�e ausgesetzt habe. Dr. Falke l�chelt malizi�s und meint dazu, es sei noch nicht aller Tage Abend. Das Fest geht weiter, und erst um Schlag sechs Uhr morgens dr�ngen alle zum Aufbruch. Frank muss seinen Dienst im Gef�ngnis antreten, und Eisenstein sollte eigentlich schon bei ihm in der Zelle sitzen. 3. Akt Stark angeheitert kommt Direktor Frank in sein Amtszimmer, wo ihn der immer betrunkene Gef�ngnisaufseher Frosch empf�ngt. Frank schl�ft sogleich auf einem Sessel ein, wird aber bald wieder geweckt: Adele und Ida sind gekommen, weil das Stubenm�dchen an ihrer Rolle als Schauspielerin Gefallen gefunden hat und durch das Vermittlung nun den �Chevalier Chagrin� bitten will, ihre Ausbildung zu finanzieren. Kaum hat sie in einem Couplet eine Probe ihres K�nnens abgelegt (Lied �Spiel ich die Unschuld vom Lande�), meldet sich Eisenstein, worauf Frosch die beiden M�dchen rasch in eine Zelle sperren muss. Frank und Eisenstein, beide noch in arger Katerstimmung, geben einander ihre wahre Identit�t zu erkennen. Eisenstein wird daraufhin pl�tzlich ern�chtert: Wer war der Mann, den Frank gestern in seiner Wohnung, in seinem Schlafrock wie er ihm gen�sslich erz�hlte � verhaftet hat? Wie gerufen erscheint der Advokat Dr. Blind, um f�r den noch immer im Gef�ngnis sitzenden falschen Eisenstein zu intervenieren. W�hrend Frank abgeht, nimmt Eisenstein dem verdutzten Dr. Blind die Per�cke und seine Utensilien weg, dr�ngt ihn hinaus und verkleidet sich als Advokat. Auch Rosalinde ist mittlerweile erschienen. Alfred wird vorgef�hrt und beide beschweren sich �ber den ungetreuen Gabriel, der die ganze Nacht im Kreise h�bscher Damen verbrachte, und dem Rosalinde vor der Ehescheidung noch die Augen auskratzen wolle. Tobend vor Zorn und Eifersucht legt Eisenstein seine Maske ab und will eben ein Donnerwetter loslassen, als Rosalinde ihm seine Uhr als Beweisst�ck seiner Flatterhaftigkeit vorf�hrt. Alle Mitwirkenden betreten das Gef�ngnis, Falke erkl�rt, dass er die ganze Sache nur inszeniert habe, um seine damalige Blamage als �Fledermaus� zu r�chen. Eisenstein aber bleibt nichts anderes �brig, als seine Rosalinde um Verzeihung zu bitten und seine Strafe anzutreten. Prinz Orlofsky will sich um Adeles Karriere k�mmern, und alles l�st sich in Wohlgefallen auf: Schuld war eben nur der Champagner.


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