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WIENER OPERNBALL 2017, Staatsoper Wien , 23 February 2017 - 20:30




Event Details
Kategorie: Operas Veranstaltung: WIENER OPERNBALL 2017 Datum/Zeit: 23 February 2017 - 20:30 Ort: Staatsoper Wien Adresse: Opernring 2, 1010 Wien / Vienna (Karte)

Karten und Preise

362,00 EUR
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Keine Karten verfügbar.
Preise inkl. USt. zzgl. Versand Versand- und Lieferkosten

1. E-Ticket
Kosten: 0,00 EUR

2. Abholung an der Abendkasse
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3. Abholung im Büro
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4. Lieferung in Hotel
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5. Versand
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Bei Lieferungen in das Nicht-EU-Ausland fallen KEINE zusätzliche Zölle, Steuern und Gebühren an.

Beschreibung
WICHTIG

Eintrittskarte (320 EUR)
Die Eintrittskarte ist gültig für eine Person und bietet Zugang zur Tanzfläche, Bars und anderen öffentlichen Räumen der Wiener Staatsoper. Tischplatz / Tischanteil nicht Inklusiv.

Eintritt + Tischanteil für 2 Personen (1.075 EUR)
Diese Option inkl. Eintrittskarten für zwei Personen sowie Tischanteile für 2 Personen. Eine Karte mit "Eintritt + Tischanteil" ist also gültig für 2 (zwei) Personen.

Kleiderordnung (obligatorisch)
Damen: großes, langes Abendkleid
Herren: schwarzer Frack

Einlass
Einlass: 20:30, Ball beginn: 22:00



DER WIENER OPERNBALL 2017
Einmal im Jahr wird die Wiener Staatsoper zum festlichsten und berühmtesten Ballsaal der Welt - beim Wiener Opernball. Dieses einzigartige Fest bildet stets das unbestrittene Zentrum der gesamten Ballsaison - schon alleine die enorme internationale Strahlkraft beweist dies. Gleichzeitig ist der Wiener Opernball auch ein Ball der Künstler, die diesem Abend das besondere Flair verleihen.



GESCHICHTE DES WIENER OPERNBALLS

Die ersten Ballfeste, bei denen zwar nicht das k. k. Hof-Operntheater nächst dem Kärntnertor, wohl aber die an dieser Bühne wirkenden Künstler als Veranstalter auftraten, schlossen gewissermaßen an die zur Legende gewordenen Feste des Wiener Kongresses (1814 - 1815) an.

Diverse Ballfeste fanden in den zwanziger und dreißiger Jahren des 19. Jahrhunderts in den zahlreichen kleineren und größeren Etablissements der Kaiserstadt an der Donau statt. Die Künstlerinnen und Künstler wünschten jedoch für ihre Feste einen intimeren Rahmen und bald fanden sie eine ideale Lösung in den bei aller kultivierten Repräsentation dennoch gemütlichen Redoutensälen der kaiserlichen Hofburg.

Nach dem ebenso blutigen wie ruhmlosen Ausgang des Revolutionsjahres 1848 war in Wien vorerst niemandem allzu sehr nach Tanzen zumute. Es mußten einige Jahre verstreichen, ehe die Lebensfreude wieder jene Intensität erreichte, die Ballfeste im "Wiener Stil" neuerlich möglich machten.

Im Jahre 1862 erhielt das berühmte Theater an der Wien wieder die "allerhöchste Erlaubnis", Ballfeste veranstalten zu dürfen. Dabei nahm man sich selbstverständlich die damals spektakulären Veranstaltungen der Pariser Opernbälle zum Vorbild.

Als im Jahre 1869 das Personal des k. k. Hofoperntheaters endlich ins prachtvolle neue Haus am Ring einziehen konnte, verweigerte jedoch Kaiser Franz Joseph I. die Erlaubnis, in seinem Theater Tanzfeste zu veranstalten. So fand der erste Ball mit der Bezeichnung "Ball in der Hofoper" nicht im Haus am Ring, sondern im ebenfalls neuen und prachtvollen Gebäude der "Gesellschaft der Musikfreunde" statt.

1877 gab der Kaiser endlich seine Zustimmung zu einer "Soirée" in seinem Opernhaus. Obwohl bei diesem Fest in der Nacht vom 11. auf den 12. Dezember offiziell nicht getanzt werden durfte, berichtete das "Wiener Fremdenblatt" am folgenden Tag: "... es ging anfangs recht schwer, aber Wienerblut und Wienermut hielten stand ... nach Mitternacht gab es den ersten regelrechten Tanz im Festsaal unseres Opernhauses."

Nach dem Untergang des Kaiserreiches 1918 erinnerte sich die junge Republik erstaunlich bald an die imperialen Feste im Opernhaus. Bereits am 21. Jänner 1921 konnte die erste Opernredoute der Republik Österreich abgehalten werden, und im Jänner 1935 fand der erste, nun auch so benannte "Wiener Opernball" statt - ein Zauberwort, dessen Wirkung auch im fahlen Licht der dreißiger Jahre nicht versagte.

Am Vorabend des Zweiten Weltkrieges wurde 1939 auf Befehl der Reichsregierung im inzwischen von Deutschland besetzten Österreich ein letzter Opernball abgehalten.

Nach dem Wiedererstehen der Republik Österreich 1945 und der Überwindung der ersten Hungerjahre im zerbombten Wien wurde im November 1955 die festliche Wiedereröffnung des im Krieg zerstörten Opernhauses gefeiert.

Am 9. Februar 1956 wurde das herrliche Haus zum ersten Mal in der Zweiten Republik wieder in den strahlenden Opernballsaal verwandelt.


Kundenbewertungen für Viennaconcerts.com

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